Die Klarheit eines Pools. Die Biologie eines Sees.
Der Naturpool ist die architektonische Antwort auf den Schwimmteich. Statt flach auslaufender Uferzonen hat er eine definierte Beckenkante. Statt einer großen, offen sichtbaren Pflanzenzone arbeitet die Aufbereitung meist separat – als getrennter Filterbereich neben oder unter dem Becken.
Das Ergebnis: Sie schwimmen in einem klar gefassten Becken mit sichtbarem Boden, wie Sie es von einem Pool kennen. Nur eben ohne Chlorgeruch, ohne rote Augen und ohne den wöchentlichen Gang zum Chemieschrank.
Für Grundstücke mit begrenztem Platz ist das oft die bessere Lösung, weil ein Naturpool bei gleicher Schwimmfläche weniger Gesamtfläche braucht als ein naturnaher Schwimmteich.
Unser Naturpool unterscheidet sich in einem Punkt.
Gebaut ohne Folie
Die meisten Naturpools werden mit Kunststofffolie abgedichtet – auch wenn außen Naturstein davorsitzt. Wir bauen das Becken mineralisch mit Römerbeton. Kein Plastik im Untergrund, keine Folienschicht, die altert.
Begehbare Kanten
Weil das Becken selbst tragfähig ist, lässt sich der Rand direkt begehen und mit Naturstein belegen. Sitzstufen, Einstiegstreppen und Überlaufrinnen entstehen im Bauteil, nicht als Aufsatz.
Technik nach Maß
Umwälzung und Filterbiologie werden auf Ihr Wasservolumen und die Sonneneinstrahlung Ihres Grundstücks ausgelegt. Unterdimensionierte Technik ist die häufigste Ursache für trübes Wasser.
Was sich verändert, wenn kein Chlor mehr im Wasser ist.
In drei Schritten zu Ihrem Naturpool.
Vor-Ort-Analyse
Wir sehen uns Boden, Zufahrt, Sonnenstand und Ihre Vorstellungen an. Danach wissen Sie, was auf Ihrem Grundstück realistisch ist – und was es kostet.
Planung
Sie erhalten einen Entwurf mit Beckengeometrie, Technikauslegung, Materialwahl und Bepflanzungskonzept. Transparent aufgeschlüsselt.
Bau und Übergabe
Erdarbeiten, mineralischer Beckenaufbau, Technik, Bepflanzung, Befüllung. Bei der Übergabe erklären wir Ihnen alles – die Handhabung ist einfacher, als die meisten erwarten.
Häufige Fragen
Bei richtig dimensionierter Aufbereitung erreichen Naturpools eine Sichttiefe, die dem Chlorpool sehr nahe kommt. Sie sehen den Beckenboden.
Wichtig ist die Einlaufphase: In den ersten Wochen nach der Befüllung stellt sich die Biologie erst ein. Danach bleibt das Wasser bei korrekter Auslegung stabil klar.
Weniger als ein naturnaher Schwimmteich, weil die Aufbereitung kompakter angeordnet werden kann. Als Orientierung: Eine sinnvolle Schwimmzone beginnt bei etwa 20 Quadratmetern; dazu kommt die Aufbereitungsfläche.
Auf kleineren Grundstücken lässt sich die Filterzone teilweise unterirdisch oder seitlich versetzt anlegen. Ob das bei Ihnen funktioniert, sehen wir vor Ort.
Ja. Solarabsorber oder Wärmepumpe lassen sich einbinden. Anders als beim Chlorpool gibt es dabei eine biologische Obergrenze: Zu hohe Wassertemperaturen belasten die Filterbiologie.
In der Praxis lässt sich die Badesaison so aber spürbar verlängern. Wir planen die Heizung gleich mit ein, wenn Sie das wünschen.
Bei einem Naturpool mit getrennter Aufbereitungszone deutlich weniger als bei einem naturnahen Schwimmteich. Die steile Beckenkante bietet wenig Lebensraum im Schwimmbereich.
Völlig ausschließen lässt es sich nicht – es ist ein natürliches Gewässer. Wenn Sie das stört, besprechen wir die Gestaltung entsprechend.
Die Begriffe werden weitgehend synonym verwendet. Naturpool, Biopool und Bio-Schwimmbad meinen dasselbe Prinzip: ein poolartiges Becken mit biologischer statt chemischer Wasseraufbereitung.
Unterschiede liegen in der Bauweise der Anbieter, nicht im Begriff.
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