Teichrand aus Römerbeton mit klarem Wasser und Bepflanzung
Unsere Bauweise

Naturpool ohne Folie — gebaut mit Römerbeton

Fast die gesamte Branche dichtet mit Kunststofffolie ab. Wir nicht. Wir bauen mit Römerbeton – einem mineralischen Material, das ohne Plastik auskommt und Jahrzehnte hält.

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150+ Projekte
Ohne Folie · Ohne Chemie
Römerbeton statt Plastik
Eberswalde · Berlin · Brandenburg

Warum fast jeder Teich eine Plastikwanne ist.

Wer sich nach einem Schwimmteich umsieht, bekommt fast überall dieselbe Antwort: Das Becken wird ausgehoben, mit Vlies ausgelegt und mit einer Kunststofffolie abgedichtet – meist PVC oder EPDM. Diese Bauweise ist etabliert, sie ist schnell, und sie ist günstig.

Sie hat nur einen Haken: Unter Ihrem Naturteich liegt eine großflächige Plastikbahn. Bei einer Wasserfläche von 60 Quadratmetern sind das gut 90 Quadratmeter Folie, die dauerhaft im Erdreich verbleiben.

Manche Anbieter kaschieren die Folie mit Natursteinverkleidung und werben damit, dass keine Folie mehr sichtbar sei. Verbaut ist sie trotzdem.

Naturteich mit dichter Uferbepflanzung und Staudenbeet

Vier Gründe, warum wir anders bauen.

01

Folie altert

Kunststoff wird über die Jahre spröde. UV-Strahlung an den Randbereichen, mechanische Belastung durch Wurzeln, Frost-Tau-Wechsel – irgendwann kommt die Sanierung. Und die bedeutet: Teich leeren, Bepflanzung raus, Folie tauschen.

02

Reparaturen sind aufwendig

Ein Leck in der Folie ist schwer zu lokalisieren. Oft hilft nur, das Becken abzulassen und großflächig zu suchen. Bei einem mineralisch gebauten Becken lässt sich eine Stelle punktuell nacharbeiten.

03

Mikroplastik im Garten

Wer sich bewusst für einen chemiefreien Naturteich entscheidet, will meist auch kein Plastik im Boden. Weichmacher und Kunststoffabrieb passen schlecht zum Anspruch eines ökologischen Badegewässers.

04

Gestaltung ist eingeschränkt

Folie will möglichst faltenfrei verlegt werden. Das begrenzt Formen, Kanten und Stufen. Mineralisch gebaut lässt sich praktisch jede Geometrie umsetzen – auch scharfe Kanten und integrierte Sitzstufen.

Mineralisch gebautes Wasserbecken mit Natursteinkante

Römerbeton — eine 2.000 Jahre alte Lösung.

Die Römer bauten Häfen, Zisternen und Wasserleitungen aus einem mineralischen Baustoff, der bis heute steht. Kein Kunststoff, keine Beschichtung – nur Gestein, Bindemittel und handwerkliche Verarbeitung.

Wir setzen dieses Prinzip im Teichbau ein. Das Becken wird mineralisch aufgebaut und ist selbst das dichtende Bauteil. Es gibt keine Schicht, die irgendwann versagt und getauscht werden muss – die Konstruktion ist die Abdichtung.

Das Ergebnis ist ein Becken, das sich anfühlt wie ein natürlich gewachsenes Gewässer, aber die Maßhaltigkeit eines gebauten Bauwerks hat.

Kurz gesagt: Bei der Folienbauweise liegt Ihr Wasser in einer Plastikwanne. Bei uns liegt es in einem mineralischen Becken.

Teichfolie und Römerbeton nebeneinander.

KriteriumTeichfolie (PVC/EPDM)Römerbeton
MaterialKunststoffMineralisch
LebensdauerBegrenzt, Sanierung einkalkulierenAuf Jahrzehnte ausgelegt
ReparaturLeck schwer auffindbar, oft KomplettarbeitPunktuell nacharbeitbar
FormfreiheitEingeschränkt, FaltenbildungNahezu frei, auch Kanten und Stufen
Begehbarkeit der KanteNur mit ZusatzaufbauDirekt möglich
Plastik im GartenJa, großflächigNein
BaukostenNiedrigerHöher
BauzeitKürzerLänger, mit Aushärtungszeiten

Ehrlich bleiben: Römerbeton ist in der Erstellung teurer und dauert länger als eine Folienlösung. Wer ein kleines Budget hat oder schnell fertig werden will, fährt mit Folie besser. Unsere Bauweise rechnet sich über die Nutzungsdauer – nicht am Tag der Übergabe.

So entsteht ein Becken ohne Folie.

01

Aushub und Baugrund

Wir prüfen Bodenklasse und Grundwasserstand – bei uns in Brandenburg oft sandiger Untergrund. Danach wird ausgehoben und der Untergrund tragfähig verdichtet.

02

Mineralischer Beckenaufbau

Die Beckenschale wird in mehreren Lagen mineralisch aufgebaut. Form, Stufen, Kanten und Überläufe entstehen dabei direkt im Bauteil – nicht als Aufsatz.

03

Regenerationszone und Technik

Pflanzenzone, Substrat und Umwälzung werden auf das Wasservolumen abgestimmt. Dann Bepflanzung, Befüllung und Einregelung der Biologie.

Diese Bauweise passt nicht zu jedem.

✓Sie denken in Jahrzehnten. Der Teich soll Sie überdauern, nicht in 15 Jahren zum Sanierungsfall werden.
✓Sie wollen konsequent plastikfrei. Chemiefreies Wasser über einer Plastikbahn ist Ihnen zu halbherzig.
✓Sie haben gestalterische Vorstellungen. Klare Kanten, Sitzstufen, ein begehbarer Beckenrand – das geht mineralisch deutlich besser.
✓Ihr Budget ist auf Qualität ausgelegt. Sie vergleichen nicht den niedrigsten Angebotspreis, sondern die Kosten über die Nutzungsdauer.

Wann Sie besser Folie wählen: Wenn das Budget eng ist, der Teich in wenigen Wochen fertig sein soll, oder Sie ein Mietgrundstück bebauen. Wir sagen Ihnen das im Beratungsgespräch offen – auch wenn wir dann nicht bauen.

Begehbarer Beckenrand eines Naturpools im Sommer

Häufige Fragen

Ja – vorausgesetzt, es wird fachgerecht gebaut. Entscheidend sind tragfähiger Untergrund, saubere Verarbeitung der einzelnen Lagen und ausreichende Aushärtungszeit. Genau deshalb dauert diese Bauweise länger als das Verlegen einer Folienbahn.

Mineralische Wasserbauwerke aus der Antike sind bis heute funktionsfähig. Das Prinzip ist erprobt – es erfordert nur mehr handwerkliches Können als das Ausrollen einer Bahn.

Die Bauweise ohne Folie liegt in der Erstellung über einer vergleichbaren Folienlösung. Wie deutlich, hängt von Größe, Form und Zugänglichkeit des Grundstücks ab.

Rechnen sollten Sie über die Nutzungsdauer: Eine Foliensanierung nach 15 bis 20 Jahren bedeutet Teich leeren, Bepflanzung entfernen, neu abdichten, neu bepflanzen. Diese Position entfällt bei uns. Konkrete Zahlen für Ihr Projekt bekommen Sie im Beratungsgespräch.

In vielen Fällen ja. Ob sich ein Umbau lohnt, hängt vom Zustand des Beckens, der Statik und Ihren Zielen ab. Manchmal ist ein Neubau der wirtschaftlichere Weg.

Wir schauen uns die Anlage vor Ort an und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist.

Ein frisch gebautes mineralisches Becken gibt in den ersten Wochen Stoffe ans Wasser ab. Das ist bekannt und wird bei der Inbetriebnahme berücksichtigt – unter anderem durch die Einregelung der Biologie und die Abstimmung der Bepflanzung.

Nach der Einlaufphase stellt sich ein stabiler Zustand ein. Wir begleiten diese Phase und erklären Ihnen bei der Übergabe, worauf Sie achten sollten.

Nein, wenn es richtig aufgebaut ist. Die Konstruktion wird auf Frost-Tau-Wechsel ausgelegt, und der Teich wird – anders als ein Chlorpool – im Winter nicht entleert. Das Wasser bleibt drin und schwimmt als Eisdecke oben auf.

Mehr dazu auf unserer Seite zum Teich im Winter.

Unser Schwerpunkt liegt in Brandenburg, Berlin und dem angrenzenden Umland – Barnim, Uckermark, Märkisch-Oderland und Oberhavel. Für größere Projekte fahren wir auch weiter.

Sprechen Sie uns an, dann klären wir, ob Ihr Standort machbar ist.

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Wir schauen uns Ihr Grundstück an und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist – und was es kostet. Ohne Verkaufsdruck.

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